Whitepaper_Personaler_A8-7_Kurzarbeit

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Kurzarbeit 

Was Arbeitgeber wissen müssen

 

 

Die Corona-Krise stellt Arbeitgeber aller Branchen vor erhebliche Herausforderungen. Finanzielle Einbußen bis hin zu existenzbedrohenden Situationen sind teilweise unausweichlich. Die Tatsache, dass es zu Betriebseinschränkungen aufgrund des Coronavirus kommt, führt grundsätzlich nicht dazu, dass der Arbeitgeber die Arbeitsentgelte seiner Arbeitnehmer nicht mehr bezahlen muss. Ereignisse, wie die momentane Corona-Krise zählen grundsätzlich zum Betriebsrisiko des Arbeitgebers. Eine Entlastung des Arbeitgebers durch das Infektionsschutzgesetz kommt nur dann zum Tragen, wenn Mitarbeiter tatsächlich erkrankt sind, oder sich aufgrund behördlicher Anordnung in Quarantäne befinden. Müsste der Arbeitgeber nun in jedem Fall alle Gehälter weiter bezahlen, obwohl keine Arbeitsleistung mehr gebraucht wird, würde das für viele Betriebe das „Aus“ bedeuten. Für Situationen wie diese ist das Instrument der Kurzarbeit vorgesehen. Zu „normalen Zeiten“ müssen die wenigsten Arbeitgeber von dieser Maßnahme Gebrauch machen. Gerade deshalb wissen viele nicht, was nun zu tun ist, wenn Kurzarbeit tatsächlich notwendig wird. Dieses Whitepaper soll einen Überblick über Voraussetzungen, Antragstellung und die im Rahmen der Krise geschlossenen Erleichterungen geben. Für viele Arbeitgeber stellt sich auf Grund von Betriebsschließungen oder Auftragsrückgängen das Problem, dass die Arbeit ausgeht. Kurzarbeit kann aber auch dann notwendig werden, wenn krankheitsbedingt oder wegen Kinderbetreuung so viele Arbeitnehmer fehlen, dass einzelne Betriebsteile nicht mehr aufrechterhalten werden können.